WARUM GERADE WALDORF?

Unsere Philosophie: 

Die entwicklungspsychologischen Erkenntnisse

der Waldorfpädagogik, allgemeinen Medizin,

Psychologie und Neurowissenschaften sind Grundlage unserer täglichen Arbeit.

 

Wir messen den ersten Lebensjahren und der Kindheit eine besondere, prägende Bedeutung bei. Diesem wird Rechnung getragen durch ein einheitliches Bildungskonzept, das Verfrühungen und Einseitigkeiten vermeidet und ein gesundes Fundament für alle weitere Entwicklung legt.

 

Wir fördern:

· Sprachentwicklung

· Sozialverhalten

· Bewegungs- und Sinnesentwicklung

· Feinmotorik, Geschicklichkeit

· Selbstvertrauen

· Kreativität und Phantasie

· Umweltbewusstsein und authentische 

  Erlebnisse aus erster Hand

 

Zusatzangebote:

· extra Schulkinderprojekte

· regelmäßige Entwicklungsberichte

· wöchentliche Eurythmieeinheit

· pädagogische Fachthemen auf den Elternabenden 

· Einstufung von Hochsensibilität in Zusammenarbeit

  mit Aurum Cordis

  (KompetenzZentrum für Hochsensibilität in Buxtehude)

 

Sprachförderung:

 

Laut einer aktuellen Krankenkassenstudie ist jedes 8. Kind 

bereits als sprachauffällig eingestuft.

Wo Sprache verarmt, da verarmt das Denken.

 

Wir möchten allen Kindern ein freudiges, intuitives Sprechenlernen ermöglichen und sind uns der besonderen Sprach-Vorbildrolle stets bewusst. 

 

Durch die kindgemäße unmittelbare Nachahmung tauchen 

die Kinder täglich in ein vielseitiges, traditionelles und kind-

gerechtes „Sprachbad“ aus Liedern, Fingerspielen, Gedichten und Geschichten ein, die sich über 3-4 Wochen kontinuierlich wiederholen und so den passiven und aktiven Wortschatz signifikant bereichern. 

 

Im Reigen erfolgt die Verknüpfung von Geste und Sprache. Die vielfältigen differenzierten Anregungen der Grob- und Feinmotorik bilden eine wichtige neurologische Voraussetzung für den sicheren und nachhaltigen Spracherwerb.

 

Medienfreiheit

 

Bücher sind ein schönes Medium, beispielsweise zur

Entwicklung von Freude am Sprachklang.

Voraussetzung für alles Lernen ist jedoch die sichere

Bindung zu einer Bezugsperson.

Daher verzichten wir bewusst auf alle weiteren Medien und stellen die persönliche Begegnung mit dem Kind in den Vordergrund.

Mit welchen Fähigkeiten verlässt das Kind den Kindergarten?

 

Das Kindergartenkind, das in der Regel zwei bis drei Jahre lang in seiner vertrauten Gruppe Kontinuität, Rhythmus und Geborgenheit erfahren hat, hat vielfältige Kompetenzen und Fähigkeiten entwickelt und damit wichtige Grundlagen für seine Schulzeit erworben.

 

Auf körperlicher Ebene ist neben dem beginnenden Zahnwechsel, der Gestaltwandel, eine Links-Rechts-Orientierung, feinmotorisches Geschick z.B. beim Malen, Nähen, Weben und grobmotorische Sicherheit , Gleichgewicht und Raumorientierung zu beobachten.

 

Auf seelischer Ebene übt es sich in der Impulskontrolle, kann inzwischen meistens abwarten, kann sich selbst motivieren – in dieser Übergangssitutation zum Schulkind wirkt es zuweilen etwas „pubertär“, Angstträume, Unlust, Unsicherheiten, neue Freundschaften zum anderen Geschlecht deuten dieses an ... am Ende dieser Phase stehen dann Neugier und Interesse, der Lernwille ist erwacht.

 

Auf sozialer Ebene fühlt sich das Kind auch bei allgemeinen Aufforderungen angesprochen, und kommt allmählich vom „Wollen zum Sollen“, übernimmt kleinere Aufgaben, hilft Jüngeren, und löst sich langsam vom egozentrischen Weltbild.

 

Auf kognitiver Ebene beginnen erste Abstraktionsleistungen wie das Rätselraten. Ausdauer und Konzentration verlängern sich, die Baum-Haus-Mensch-Zeichnung gewinnt an absichtsvollen Details und die Merkfähigkeit ist losgelöst von konkreten Ereignissen. Das Kind kann explizit zum Ausdruck bringen, was es möchte, sein passiver Wortschatz umfasst bis zu 13.000 Wörter, der aktive etwa 2.500 .